Zürich plant ein Verbot kommerzieller Werbung im öffentlichen Raum. Wir bei Excom Media sagen klar: Damit verliert die Stadt auf Umwelt-, Wirtschafts- und Gesellschaftsebene.
Digital Out-of-Home ist umweltfreundlich. DOOH verursacht pro Kontakt weniger CO₂ als TV, Radio oder Online — keine Drucke, keine Transporte. Ein Screen erreicht Tausende effizient und nachhaltig.
Werbung schafft Sichtbarkeit — und bleibt unabhängig. Sie bringt Marken, Kultur und Meinungen direkt in den Alltag der Menschen. Out-of-Home ergänzt Radio und TV als eines der letzten grossen Massenmedien, die nicht von globalen Plattform-Konzernen kontrolliert werden. Ein Verbot würde nur dazu führen, dass Werbegelder noch stärker zu internationalen Tech-Giganten abfliessen — statt in die lokale Wirtschaft.
Werbung bedeutet Arbeitsstellen. Die Out-of-Home-Branche schafft Jobs in der Schweiz — von der Technik über die Kreativwirtschaft bis hin zu Service und Betrieb. Wertschöpfung, die hier bleibt.
Werbung ist Demokratie. Parteien und Initiativen nutzen Plakat- und DOOH-Flächen für die direkte Ansprache — sichtbar für alle, transparent und ein unverzichtbarer Teil demokratischer Debatten.
Symbolpolitik hilft niemandem. Statt mit populistischen Argumenten Kanäle zu verbieten, braucht es faktenbasierte Diskussionen über Energieeffizienz und nachhaltige Kommunikation. Wir unterstützen die Stellungnahme der IG DOOH und rufen zum Dialog auf.
Denn: Werbung ist Teil des öffentlichen Raums — und Teil der öffentlichen Debatte.
